Prompts - Deutsch Grundschule

Diese Prompts sind Anregungen und Impulse für euren Lernalltag. Sie können euch helfen, Lernen individueller, spielerischer und alltagsnah zu gestalten. Bitte passe jede Aufgabe an die aktuelle Lernsituation deines Kindes an: Interessen, Lernniveau, Tempo und an das, was gerade wirklich gebraucht wird.
KI unterstützt beim Erklären, Strukturieren und Kreativ werden. Aber das Verständnis entsteht im gemeinsamen Gespräch. Bleibt neugierig, besprecht Ergebnisse kritisch und begleitet den Lernprozess bewusst.
Lesen & Leseförderung
1. Lesefreude wecken (Einstieg)
Erstelle eine kurze, motivierende Geschichte für ein Kind im Alter von [Alter], Klasse [Klasse], mit dem Lernlevel [Lernlevel].
Thema: [Interesse des Kindes z. B. Tiere, Fußball, Magie, Freundschaft].
Die Geschichte soll neugierig machen, einfache Sprache verwenden und Lust aufs Weiterlesen wecken.
2. Gemeinsames Vorlesen & Gespräch
Schreibe einen kurzen Vorlesetext für [Alter/Klasse], der sich gut für gemeinsames Lesen eignet. Baue 3 Gesprächsfragen ein, die Eltern und Kind gemeinsam beantworten können (z. B. Gefühle, Entscheidungen der Figur).
3. Lesestrategien spielerisch trainieren
Erstelle einen kurzen Text für Klasse [Klasse], Lernlevel [Lernlevel],
und formuliere dazu Aufgaben zum Markieren wichtiger Wörter, Zusammenfassen in eigenen Worten und Vorhersagen, wie die Geschichte weitergehen könnte.
4. Sinnentnehmendes Lesen
Gib mir einen altersgerechten Sachtext zu [Thema aus dem Unterricht oder Alltag] für [Klasse]. Ergänze 3 leichte, 2 mittlere und 1 herausfordernde Frage zum Textverständnis.
5. Lesen mit Bewegung & Spiel
Entwickle ein Lese-Spiel für ein Kind im Alter von [Alter], bei dem Lesen mit Bewegung verbunden wird. Jede gelesene Textstelle soll eine kleine Bewegung, Geste oder Aktion auslösen.
Schreiben weiterentwickeln – Texte mit KI reflektieren & verbessern
1. Verständlichkeit gemeinsam prüfen
Lies folgenden Kindertext: [TEXT DES KINDES EINFÜGEN]
Der Text wurde geschrieben von einem Kind in [Klasse], [Alter], [Lernlevel].
Stelle 3 einfache Fragen, mit denen das Kind selbst prüfen kann,
ob der Text für andere gut verständlich ist.
Schreibe den Text nicht um.
2. Stärken sichtbar machen
Schau dir diesen Text an: [TEXT EINFÜGEN]
Nenne 3 Stellen, die besonders gut gelungen sind
(z. B. Idee, Wortwahl, Spannung, Aufbau).
Erkläre jede Stelle kindgerecht, passend für [Alter].
3. Ideen weiterentwickeln
Dieser Text stammt von einem Kind aus [Klasse], [Lernlevel]: [TEXT EINFÜGEN]
Gib 3 freundliche Schreibimpulse, an welchen Stellen das Kind
noch etwas genauer erzählen, beschreiben oder erklären könnte.
Formuliere die Hinweise als ermutigende Fragen.
4. Abwechslungsreiche Satzanfänge
Untersuche diesen Text: [TEXT EINFÜGEN]
Finde Sätze mit ähnlichem Anfang.
Schlage für maximal 3 Sätze je 2 alternative Satzanfänge vor,
die zum Schreibniveau [Lernlevel] passen.
Das Kind entscheidet selbst, ob es etwas ändern möchte.
5. Wortschatz erweitern – mit Wahlfreiheit
Schau dir diesen Text an: [TEXT EINFÜGEN]
Wähle 3 Wörter aus, die öfter vorkommen oder sehr allgemein sind.
Gib je 3 passende Alternativen an und erkläre kurz die Unterschiede,
sodass ein Kind in [Klasse] selbst auswählen kann.
Rechtschreibung & Grammatik
1. Fehlerfreundliche Wortdetektive
Du bist ein freundlicher Wortdetektiv für ein Kind im [Lernlevel], [Klasse], Alter [Alter].
Erstelle eine kurze, kindgerechte Übung mit 6–8 Wörtern zum Schwerpunkt [Rechtschreibthema, z. B. b/p, d/t, ck/k, Großschreibung].
Baue absichtlich 3 typische Fehler ein.
Lass das Kind die Fehler selbst entdecken und stelle danach Reflexionsfragen wie:
Woran hast du den Fehler erkannt?
Was hat dir geholfen?
Erkläre die Regel erst am Ende einfach und positiv.
2. Satzbaumeister mit Überarbeitung
Erstelle für ein Kind im [Lernlevel] ein Satzbau-Spiel:
Gib mir durcheinandergewürfelte Satzteile, aus denen 3 sinnvolle Sätze entstehen.
Nach dem Sortieren soll das Kind:
– die Sätze laut lesen
– überprüfen: Fehlt etwas? Klingt es gut?
– einen Satz verbessern oder erweitern
Stelle anschließend 2 Reflexionsfragen zur Satzstruktur.
3. Rechtschreib-Rätsel mit Denkweg
Erstelle ein spielerisches Rätsel zum Thema [Rechtschreibschwerpunkt] für [Klasse]/[Lernlevel].
Gib Hinweise statt Lösungen (z. B. „Hör genau hin“, „Sprich das Wort langsam“).
Am Ende frage das Kind:
Welche Strategie hast du benutzt?
Wann warst du unsicher?
Erkläre danach kurz, warum diese Strategie hilfreich ist.
4. Mini-Diktat + Lernanalyse
Erstelle ein kurzes Diktat (4–5 Sätze) passend für [Klasse], [Lernlevel], Thema [Thema].
Danach leite eine sanfte Fehleranalyse an:
– Markiere Wörter, bei denen du gezögert hast
– Entscheide: Regelwissen oder Merkfehler?
Gib dem Kind am Ende einen persönlichen Lerntipp für das nächste Schreiben.
5. Wortarten in Bewegung & Reflexion
Erfinde ein Wortarten-Spiel (Nomen, Verb, Adjektiv) für ein Kind im [Lernlevel].
Jede Wortart bekommt eine Bewegung.
Nach dem Spiel:
Stelle Fragen wie
Welche Wörter waren leicht?
Wo warst du unsicher? Warum?
Erkläre die Wortarten mit einfachen Beispielen aus dem Alltag des Kindes.
Sprachverständnis & Wortschatz
1. Wortschatz-Entdecker aus dem Alltag
Du bist ein sprachsensibler Lernbegleiter für ein Kind im [Lernlevel], [Klasse], Alter [Alter].
Wähle 5 neue Wörter zum Thema [Thema, z. B. Schule, Natur, Gefühle, Jahreszeiten], die im Alltag vorkommen.
Erkläre jedes Wort kindgerecht, gib ein Beispiel aus dem Kinderalltag und stelle eine Frage:
Wo könntest du dieses Wort selbst benutzen?
Am Ende: Lass das Kind sein Lieblingswort auswählen und begründen.
2. Wortfamilien & Wortbaumeister
Erstelle für [Klasse]/[Lernlevel] eine Wortfamilien-Übung zu [Grundwort, z. B. spielen, fahren, sehen].
Zeige verschiedene Wortformen und Bedeutungen.
Lass das Kind:
– neue Wörter erfinden
– entscheiden, welches Wort es am häufigsten nutzt
Stelle anschließend eine Reflexionsfrage:
Warum helfen Wortfamilien beim Lesen und Schreiben?
3. Wortschatz aus Geschichten verstehen
Schreibe eine kurze Geschichte passend zu [Lernlevel] mit 5 markierten Schlüsselwörtern.
Aufgabe des Kindes:
– Wörter im Kontext verstehen
– Vermutungen zur Bedeutung äußern
– erst danach die Erklärung lesen
Schließe mit der Frage:
Welches Wort möchtest du dir merken – und warum?
4. Wörter fühlen – Bedeutungen erleben
Erstelle eine Übung zu Gefühlswörtern für ein Kind im [Lernlevel].
Zu jedem Wort:
– eine kurze Erklärung
– eine Alltagssituation
– eine Frage zum Nachdenken (Wann hast du dich so gefühlt?)
Am Ende:
Lass das Kind ein Wort malen, spielen oder beschreiben.
5. Wortschatz vergleichen & präzisieren
Gib einem Kind im [Lernlevel] Wortpaare mit ähnlicher Bedeutung (z. B. gehen – schlendern – rennen).
Lass das Kind entscheiden:
– Was ist gleich?
– Was ist unterschiedlich?
– Wann passt welches Wort besser?
Erkläre anschließend, warum genaue Wörter Texte stärker machen.